Zu jedem Semesterbeginn spielt sich in Lausanne, Genf und Zürich dieselbe Szene ab: ein leeres Studio, ein Koffer, und drei Wochen Zeit, daraus einen Ort zu machen, an dem man arbeiten und anständig schlafen kann. Im Hintergrund eine Frage, die zu selten früh genug gestellt wird — wie lange bleibe ich eigentlich?
Diese Frage entscheidet alles Weitere. Ein Austauschsemester, ein zweijähriger Master und ein vierjähriges Doktorat verlangen völlig unterschiedliche Entscheide. So unterscheiden Sie sie — und hier geht das Geld am häufigsten verloren.
Was eine leere Studentenwohnung wirklich kostet
Schweizer Wohnungen werden fast immer unmöbliert vermietet — häufig ohne Lampen und Vorhänge, teilweise ohne Geräte. Für Studierende aus dem Ausland ist das die häufigste und teuerste Überraschung: Man braucht alles auf einmal, genau dann, wenn das Budget zwischen Mietzinsdepot, obligatorischer Krankenversicherung und Semestergebühren am dünnsten ist.
Drei Posten werden systematisch unterschätzt:
- Das Bett. Die grösste Anschaffung und die, bei der am meisten geschludert wird. Zwei Jahre schlechter Schlaf im Master bezahlt man in Konzentration, nicht in Franken.
- Der Arbeitsplatz. Ein Küchenstuhl vor einem Couchtisch übersteht keine Prüfungsphase. Hier zeigen billige Studentenmöbel ihre Grenzen.
- Der Stauraum. Auf zwanzig Quadratmetern sieht man fehlenden Stauraum nicht im Grundriss — man erlebt ihn täglich.
Drei Profile, drei richtige Entscheide
| Ihre Situation | Was Sinn ergibt |
|---|---|
| Ein oder zwei Semester (Austausch, Erasmus, Praktikum) | Suchen Sie zuerst eine möblierte Wohnung oder eine Untermiete. Falls Sie doch einrichten müssen: nichts kaufen. Im Juni verkaufen Sie mit Verlust, in einem Markt voller identischer Inserate. |
| Zwei bis fünf Jahre (Master, Doktorat, Postdoc) | Hier ist Möbelmiete am sinnvollsten: Sie wollen Qualität, ohne mehrere tausend Franken zu binden, und wissen noch nicht, in welcher Stadt Sie danach sind. |
| Dauerhafte Niederlassung | Kaufen, aber schrittweise. Beginnen Sie mit Bett und Arbeitsplatz, ergänzen Sie später. |
Ganz offen: Wenn Ihr Budget sehr knapp ist und Sie das Günstigste suchen, sind Brockenhäuser, Übergabegruppen unter Studierenden und Wohnungsauflösungen besser als wir. Unser Angebot lohnt sich, wenn Sie Qualität wollen, ohne zu kaufen — für eine WG, die die Kosten teilt, für Doktorierende, oder für Eltern, die die Wohnung ihres Kindes einrichten.
Der Fall WG
Die WG ist in Lausanne, Genf und Zürich das dominierende Wohnmodell — und dasjenige, bei dem Möbelmiete pro Person am günstigsten ist. Die Rechnung ist einfach: Die gemeinsamen Räume — Sofa, Esstisch, Stühle — machen den grössten Teil der Ausgabe aus und werden durch drei oder vier geteilt.
Vor allem aber löst die WG die Frage des Auszugs schlecht: Wenn eine Person im Juni geht und im September eine andere kommt — wem gehört das Sofa? Wem der Tisch? Auf die WG gemietetes Mobiliar erspart diese Verhandlung vollständig.
Was es wirklich braucht, und in welcher Reihenfolge
Ein funktionierendes Studentenzimmer besteht aus sechs Elementen. Der Rest kann warten.
- Ein anständiges Bett mit einer richtigen Matratze
- Ein Schreibtisch und ein Arbeitsstuhl — kein Hocker
- Geschlossener Stauraum für Kleidung
- Ein Regal oder ein Stauraummöbel
- Eine Arbeitsleuchte zusätzlich zur Deckenlampe
- Genug, um zwei Personen zu empfangen — das macht aus einem Zimmer ein Zuhause
Unser Ratgeber zum Einrichten eines Arbeitsplatzes zu Hause geht auf den Schreibtisch ein, den wichtigsten der sechs Punkte.
Lausanne, Genf, Zürich: drei verschiedene Märkte
Lausanne vereint EPFL und UNIL auf demselben Campus, mit starkem Druck auf den Wohnraum von Dorigny bis Renens. Viele Studierende landen weiter draussen an La Côte oder Richtung Vevey und Montreux, wo die Mieten etwas Luft lassen. Siehe unsere Seite Möbelmiete in Lausanne.
Genf verbindet Universität, Fachhochschulen und eine grosse internationale Bevölkerung — im angespanntesten Mietmarkt der Schweiz. Siehe Möbelmiete in Genf.
Zürich bringt ETH und Universität in der teuersten Stadt des Landes zusammen — weshalb die WG hier besonders gewichtet. Siehe Möbelmiete in Zürich.
Häufige Fragen
Muss ich volljährig sein oder eine Bewilligung haben, um Möbel zu mieten?
Wir benötigen eine Lieferadresse in der Schweiz und ein gültiges Zahlungsmittel. Viele Verträge werden von Eltern für die Wohnung ihres Kindes unterschrieben — bei uns ein häufiger Fall.
Kann man für ein einziges Studienjahr mieten?
Ja. Die Dauer halten wir bei der Offerte fest. Nennen Sie uns Ankunfts- und Abreisedatum, wir passen uns an.
Was passiert am Ende des Studiums?
Wir holen die Möbel ab. Nichts weiterverkaufen, nichts einlagern, nichts zügeln — genau das kostet Studierende, die gekauft haben, Zeit und Geld.
Ist Mieten wirklich günstiger als Kaufen?
Nicht immer, und das sagen wir lieber offen. Über fünf Jahre in derselben Wohnung gewinnt der Kauf. Über ein bis zwei Jahre ist die Miete unter Berücksichtigung des Verlustverkaufs und des Umzugs in der Regel günstiger — und immer einfacher.
Können mehrere Personen gemeinsam für eine WG mieten?
Ja, und das ist die Konstellation mit den tiefsten Kosten pro Person, da die gemeinsamen Räume geteilt werden. Erzählen Sie uns von Ihrer WG, wir rechnen das Ganze.
Sagen Sie uns, wo Sie studieren
Ihre Stadt, die Grösse der Wohnung und Ihre Daten: Sie erhalten innert 24 Stunden eine Offerte, unverbindlich. Siehe auch unsere schlüsselfertigen Pakete und unseren vollständigen Katalog.
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